USA (8) – Zurück in Gundelfingen
24.Februar 2008
Nun mein erster Post (den Austausch betreffen) wieder aus Deutschland. Ich habe einiges vor, über das ich noch schreiben möchte. Meine Erfahrungen, die Unterschiede zu Deutschen bzw. Deutschland, das Schulsystem, das Verkehrssystem uvm. Doch dazu ist jetzt keine Zeit, darauf müsst ihr also noch ein Weilchen warten. In der kommenden Woche werde ich dann wohl den nächsten Beitrag schreiben.
Jetzt aber nochmal ein kleiner Bericht zur Rückfahrt: Nach einem herzzerreißenden Abschied von unseren Partnern und neuen Freunden in Galt traten wir also die Fahrt zum San Franciscoer Flughafen. Wie Frau Haderthauer prognostiziert hat, kamen wir in einen traffic jam, weswegen die Rückfahrt sich noch länger hinzog. Wir saßen bestimmt 2,5 Stunden im Bus … Es war zum Glück nicht so langweilig (Oli hat einen Tanga an die Scheibe gedrückt, um die Reaktion derLKW-Fahrer zu sehen ^^ – so als Beispiel). Wir sahen auch, wie weit außerhalb der Flughafen doch lag – bei der Hinfahrt konnte man das wegen der verschiedenen Fahrtroute (damals BART) und der Dunkelheit nicht wirklich erkennen. Dann checkten wir ein, vertrieben uns noch ein wenig die Zeit im Flughafengebäude (ich kaufte noch The New York Times und San Francisco Chronicles für den Englischunterricht sowie ein paar Souvenirs. Schließlich hoben wir ab … Was für ein Blick auf San Francisco! 100% klare Sicht auf die gesamte Stadt – einfach beeindruckend! Hach … ich komme richtig ins Schwärmen, sorry. Aber es war wirklich wundertoll©! Leider sollte den ganzen Flug über ein solch klasse Wetter sein, nach etwa 3h Flug kamen wir in Wolken, und die blieben dann bis Deutschland auch unter uns, sodass die Sicht eingeschränkt war (okay, zugegeben: der Ozean wäre auch nicht soo spannend gewesen – so viele verschiedene Blaugrautöne gibts dann da auch nicht zu sehen). Doch wir erlebten noch 2 weitere Male beim Fliegen eine tolle Sicht: zum einen als es Nacht wurde – diese ganzen beleuchteten Ortschaften sahen richtig gut aus, aber der Höhepunkt war dann über Deutschland: wir flogen ja über den Wolken. Und als dann die Sonne aufging, sahen sie wirklich aus wie eine riesige, geschlossene Schneedecke. Ach, ich bedauere jeden, der den Anblick nicht erlebt hat. Vielleicht stelle ich bald noch ein Foto davon hier rein, ich habe welche mit Julians Kamera geschossen. Leider hatten diese Wolken aber auch etwas negatives, dass wir dann etwa eine Stunde später sahen, als wir nämlich unter ihnen waren: sie verdecken die Sonne für alle, die nicht über ihnen sind. Wir kamen also mit nicht gerade einem tollen Wetter in Frankfurt an: 2°C, Regen, grau. Blöd. Nachdem wir dann unser Gepäck abgeholt hatten, eine Stunde in Frankfurt auf den Zug warteten und schließlich eine 2-Stunden lange Fahrt nach Freiburg hinter uns hatten, war unser wirklich groß- und einzigartiger Austausch in die USA zu Ende.
Artikel gespeichert unter: USA-Austausch
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